Lehrer auf Zeit"
sollen Schulen stärken
... ohne Pädagogik-Studium
Von EVA STURM
Die Berliner Initiative ĄTeach First" (Unterrichte zuerst") will jetzt Uni-Absolventen egal welcher Fachrichtung an Schulen in Problembezirken unterrichten lassen. Ohne Pädagogik-Studium.
Das Konzept: Die Absolventen der unterschiedlichsten Fachrichtungen sollen zwei Jahre lang unterrichten. An Grund-, Haupt- und Gesamtschulen.
Zunächst nur in Berlin, angeblich sind aber auch noch fünf andere Bundesländer im Gespräch. Welche das sind, ist bisher unklar.
ĄMit dem Projekt wollen wir die Schulen stärken. Alle Fächer sind vorstellbar", sagt Teach-First-Koordinatorin Kaija Landsberg.
Hauptsache Unterricht. Aber an Problemschulen, ohne pädagogische Ausbildung?
Im Mai soll die Auswahl geeigneter Lehrer auf Zeit" starten.
Migrationshintergrund ist gewünscht, Unterrichtsbeginn soll im Herbst 2009 sein. Davor gibt's drei Monate lang einen Blitz-Kurs in Pädagogik.
Quelle: Bild.de
sollen Schulen stärken
... ohne Pädagogik-Studium
Von EVA STURM
Die Berliner Initiative ĄTeach First" (Unterrichte zuerst") will jetzt Uni-Absolventen egal welcher Fachrichtung an Schulen in Problembezirken unterrichten lassen. Ohne Pädagogik-Studium.
Das Konzept: Die Absolventen der unterschiedlichsten Fachrichtungen sollen zwei Jahre lang unterrichten. An Grund-, Haupt- und Gesamtschulen.
Zunächst nur in Berlin, angeblich sind aber auch noch fünf andere Bundesländer im Gespräch. Welche das sind, ist bisher unklar.
ĄMit dem Projekt wollen wir die Schulen stärken. Alle Fächer sind vorstellbar", sagt Teach-First-Koordinatorin Kaija Landsberg.
Hauptsache Unterricht. Aber an Problemschulen, ohne pädagogische Ausbildung?
Im Mai soll die Auswahl geeigneter Lehrer auf Zeit" starten.
Migrationshintergrund ist gewünscht, Unterrichtsbeginn soll im Herbst 2009 sein. Davor gibt's drei Monate lang einen Blitz-Kurs in Pädagogik.
Quelle: Bild.de
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- 20. Januar 2008 19:04
Naja, also Lehrer auf Zeit ohne päd. Ausbildung... Ich weiß ja nicht. Wenn ich mir vorstelle irgendein Studiumsabsolvent (z. B. Maschinenbau) in der Schule, glaube ich nicht, dass das gut geht. Wenn Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter Lehrer unterstützen würden, wäre das eine gute Idee. Außerdem ist es fraglich, ob Studiumsabsolventen, die keinen päd. Abschluss den Schülern etwas vermitteln können. Sie haben zwar das Fachwissen, aber vom Unterrichten haben sie keine Ahnung. Weiterhin sind psychologische Kenntnisse wichtig, um mit Schülern und besonders mit schwierigen Schülern umzugehen. Könnte mir auch vorstellen, dass andere gar keine Lust haben an die Schule zu gehen. Berufsfremde könnten vielleicht höchstens Nachmittags-AG's anbieten. Wenn sie ein schönes Hobby haben (Fußball, Basketball, Modell bauen usw.) könnten sie solche AG'S anbieten und mit Schülern arbeiten. Aber generellen Unterricht halte ich persönlich für schwachsinnig.
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