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RSV-Defensive schaltet Liga-Topscorer Dirk Passiwan aus

Titelverteidiger RSV Lahn-Dill hat auch seine Dienstreise an die Mosel schadlos überstanden und seine bisher weiße Weste auch am vierten Spieltag der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) gewahrt. Beim souveränen 74:45 (16:6/38:18/56:30)-Erfolg bei den Goldmann Dolphins Trier war vor allem die exzellente Verteidigung des bisher überragenden Liga-Topscorers Dirk Passiwan der Schlüssel zum Erfolg.

„Das war schon beeindruckend wie es uns gelungen ist Dirk aus dem Spiel zu nehmen“, frohlockte auch RSV-Trainer Nicolai Zeltinger nach den 40 Spielminuten in der Sporthalle am Mäusheckerweg in Trier und bezog sich dabei auf vor allem auf seine taktische Vorgabe, den Bundesliga-Topscorer zu „doppeln“. So sah sich Passiwan, der an den ersten drei Spieltagen 35,3 Punkte pro Spiel erzielen konnte, stets zwei RSV-Gegenspielern gegenüber und hatte dabei kaum Luft seine Gefährlichkeit auch nur annährend zu entfalten. „Diesen Job haben quasi abwechselnd Thomas Böhme und Steve Serio bzw. Marco Zwerger und Serio übernommen, wobei hier ein ganz dickes Kompliment an Marco gehen muss“, zollte Zeltinger vor allem seiner Nummer zehn Respekt für dessen fehlerfreie Erledigung dieser Spezialaufgabe.

So waren es der US-Amerikaner Steve Serio, Junioren-Weltmeister Thomas Böhme und gleich viermal in Folge Kapitän Michael Paye, die das Ergebnis nach nur fünf Spielminuten bereits auf 12:0 schraubten, ehe der Lette Karlis Podnieks den ersten Korb für die Hausherren erzielen konnte. In der Folge schien es dann so, als ob die Hausherren den Blitzstart der Gäste aus Mittelhessen zunächst ausbremsen könnten, nachdem Trier die Partie bis zum Ende des ersten Viertels ausgeglichen gestalten konnte. Dies verdankte das Team von der Mosel in dieser Phase vor allem der Kanadierin Janet McLachlan, die aus der Mitteldistanz wie auch direkt unter dem Brett zu Korberfolgen kam. Doch diese Phase schien lediglich eine schöpferische Pause der Wetzlarer Rollis zu sein, die nach dem 20:12 (12.) das Ergebnis noch vor der Pause binnen fünf Spielminuten auf ein vorentscheidendes 32:12 (17.) schraubten.

„Insbesondere bei Tommy Böhme sieht man, welchen Sprung er alleine in den letzten Wochen gemacht hat“, freute sich Trainer Nicolai Zeltinger über die erneut starke Vorstellung seines 22-jährigen Junioren-Weltmeisters, der nicht nur fünf Ballgewinne verbuchte, sondern sich mit acht Rebounds auch unter dem Korb deutlich Respekt verschaffte. „Diese Tatsache ist umso wichtiger, da unsere körperlich kleinere Aufstellung mit unseren 3,0-Klassifizierungspunkte-Spielern Paye, Serio und Böhme zwar für enorm viel Druck sorgen kann, aber logischer Weise im Rebound ihre Schwachstelle hat“, so Zeltinger weiter.

Nach dem Wechsel war die Dominanz des Tabellenführers zwar nicht mehr so präsent, doch aus der Hand ließen sich Kapitän Michael Paye & Co. die Partie vor den Augen von rund 50 mitgereisten Fans nicht mehr nehmen. Über 42:22 (22.) durch Center Joe Bestwick und 62:34 (32.) durch seinen Kollegen David Amend steuerte der RSV Lahn-Dill, ohne Gefahr zu laufen die Kontrolle des Spiels abzugeben, auf einen am Ende souverän herausgespielten 74:45-Erfolg an der Mosel zu, der dem Titelverteidiger weiterhin die Tabellenführung vor den punktgleichen Zwickauern sichert.

Am kommenden Wochenende kommt es dann zum ersten Showdown dieser beiden noch ungeschlagenen alten Rivalen in Wetzlar. Am Samstag um 19:30 Uhr wird die Partie in der August-Bebel-Sporthalle dann zu einer ersten echten Standortbestimmung in der noch jungen Saison 2013/2014.

Trier: Diana Dadzite (10), Janet McLachlan (10), Tyler Saunders (7), Dirk Passiwan (6), Karlis Podnieks (6), Chad Jassman (4), Dirk Schmitz (2), Florian Ewertz, Tracey Ferguson (n.e.), Martin Koltes (n.e.).

Lahn-Dill: Michael Paye (24), Steve Serio (20), Joe Bestwick (12), Thomas Böhme (12), David Amend (2), Jan Haller (2), Björn Lohmann (2), Annabel Breuer, Thomas Gundert, Christopher Huber, Dirk Köhler, Marco Zwerger.

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