Ich denke nicht, dass ALLE, die austreten, es nur aus steuerliche, also finanziellen Gründen, tun. Ich meine, dass es etliche Leute gibt, die sich mit der Kirche nicht identifizieren können. Nehmen wir mal an: die katholische Kirche und Zölibat der Pfarrer und dass man praktisch dort kirchlich nicht geschieden werden kann. Okay, man soll ja nicht aus einer Laune heraus oder weil es schön ist/es sich so gehört, kirchlich heiraten, sondern schon etwas gläubig sein. Aber mir hat mal ein kath. Seelsorger gesagt: wenn gar Gewalt in der Ehe mit im Spiel ist, kann keiner erwarten, dass man noch zusammen bleibt, weil man es vor dem Altar geschworen hat. Und: Nicht der Pfarrer "richtet" über Menschen, sondern der "liebe Gott" . Bevor es Mord u. Totschlag gibt, dann sagt auch ein Pfarrer: Scheidung ist besser, wenn auch nur die bürgerliche Ehe geschieden , aber kaum die kirchliche Ehe annuliert wird. Letzten Endes muss es jeder für sich vereinbaren, was man macht: austreten oder nicht ...