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Rollstuhlbasketball: 81:37-Kantersieg gegen Aufsteiger SGK Heidelberg

(aj) Titelverteidiger RSV Lahn-Dill ist am Samstag ein Auftakt nach Maß in seine 22. Erstligasaison gelungen. Bei seiner Heimpremiere gegen Aufsteiger SGK Heidelberg feierte nicht nur Rückkehrer Steve Serio ein gelungenes Comeback, sondern auch der zehnfache Meister einen 81:37 (22:8/42:16/61:23)-Kantersieg gegen ein sehr junges Team vom Neckar.

„Ich bin mit dem Auftakt sehr zufrieden. Man hat sofort an unserem Spielrhythmus und unserer Trefferquote gesehen, dass wir nach Jahren endlich einmal eine konstante und gute Vorbereitungsphase hatten“, so RSV-Trainer Nicolai Zeltinger nach der Auftaktpartie gegen Heidelberg. Dabei bezog sich der 42-jährige Head Coach des Deutschen Meisters auf eine gut fünfwöchige und endlich einmal durchgehende Vorbereitung, die erstmals seit Jahren nicht durch eine internationale Meisterschaft und dem damit verbundenen Abstellen von zahlreichen Nationalspielern eingeschränkt wurde.

Und dies zeigte Wirkung, denn insbesondere im ersten Durchgang spielte der Gastgeber in der mit 850 Zuschauern besetzen Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle wie aus einem Guss. Der Neuling aus Baden-Württemberg hatte dabei vor allem mit dem Druck auf den Spielaufbau erhebliche Probleme. Aber auch Steve Serio, der nach knapp 17 Monaten erstmals wieder das Trikot des RSV Lahn-Dill trug, fügte sich bereits fast nahtlos in das Spielgefüge der Mittelhessen ein, die nach dem 0:2 (1.) durch U23-Weltmeister Nico Dreimüller über 14:4 (7.) bis auf 32:8 (16.) schnell davonzogen. „Wir sind in diesem Jahr von unseren Aufstellungen her sehr flexibel und so haben wir heute zahlreiche Line-ups ausprobiert“, freute sich nicht nur Zeltinger über die Flexibilität auf dem Parkett und die damit verbundene schnelle und attraktive Spielweise, die ein ums andere Mal von den Zuschauern mit viel Applaus honoriert wurde.

Erst nach der Pause kam der Meister des Jahres 2003 etwas besser ins Spiel. Seine hoch talentierte, aber noch überaus junge Mannschaft agierte nach dem Lehrgeld der ersten Halbzeit nun bereits deutlich ruhiger. War es in den ersten zwanzig Minuten lediglich ihr Topscorer André Hopp, der offensive Lebenzeichen sendete, wussten nun auch Dreimüller und Leon-Ole Schöneberg zu gefallen. Dennoch ließ sich der RSV die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, agierte in wechselnden Besetzungen stets bissig in der Verteidigung und in der Offensive mit einer überzeugenden Trefferquote von unter dem Strich über 64 Prozent entschlossen.

Während seine Mannschaft über 57:18 (27.) und 67:25 (33.) einem ungefährdeten Sieg entgegensteuerte, avancierte RSV-Kapitän Michael Paye mit 24 Punkten zum Topscorer seines Teams und des gesamten Spiels. Unter dem Strich zeigte sich die Wetzlarer Mannschaft damit bereits gut in Schuss für den frühen Zeitpunkt der Saison. „Natürlich haben wir noch deutlich Steigerungsbedarf und müssen insbesondere in der Verteidigung noch viel mehr Druck ausüben, aber wir haben uns bereits als Team und athletisch sehr fit präsentiert“, so Nicolai Zeltinger, der mit seiner Truppe bereits am kommenden Wochenende beim letztjährigen Playoff-Teilnehmer Thüringen vor einem absoluten Topspiel steht.

Lahn-Dill: Michael Paye (24), Joe Bestwick (16), Steve Serio (11), Thomas Böhme (8), Jan Haller (8), Dirk Köhler (8),  Thomas Gundert (4), Felix Schell (2), Annabel Breuer, Christopher Huber, Björn Lohmann, Marco Zwerger.

Heidelberg: André Hopp (19), Leon-Ole Schöneberg (8), Nico Dreimüller (6), Christian Gumpert (2), Thomas Gumpert (2), Johannes Ernst, Kai Frank, Viktor Hammerschmidt, Benjamin Scherke, Philip Schorp, Stefanie Wilke (n.e.).

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