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RSV Lahn-Dill will erfolgreichen Weg konsequent und nachhaltig weitergehen

Wetzlarer starten als Titelverteidiger in die wohl stärkste RBBL aller Zeiten

(aj) Mit dem nationalen Double aus Meisterschaft und Pokal ist dem zehnfachen Deutschen Meister der Genrationswechsel im Vorjahr mehr als geglückt. Neuester Titel mit dem sich zwei Talente des RSV Lahn-Dill seit wenigen Tagen schmücken dürfen ist der Weltmeistertitel der Junioren für Thomas Böhme und Christopher Huber. Grund genug für die Wetzlarer Rollis den erfolgreichen Weg in der bekannten Kontinuität konsequent weiterzugehen.

Sportliche Ziele & Neuzugänge

Mit der erst 20-jährigen Paralympicssiegerin Annabel Breuer schließt sich in dieser Konsequenz ein weiteres ganz großes Talent komplett dem amtierenden Meister an. Bereits seit Dezember 2012 mit einer Doppellizenz ausgestattet, siedelte die in Tübingen geboren Nationalspielerin im Sommer vom Zweitligisten Sabres Ulm ganz nach Mittelhessen über, studiert nun in Gießen und gehört damit zum festen Kader des RSV Lahn-Dill. Zeitgleich kommt Breuer auch in der 2. Bundesliga Süd beim RSV II zum Einsatz, um sich die wichtige Spielpraxis und Routine anzueignen und vielleicht ein ganz großer Name in ihrer Sportart werden zu können.

Über Neuzugang Nummer zwei muss wenig gesagt werden. Rückkehrer Steve Serio ist auch in seinem Jahr Abstinenz immer ein RSV Lahn-Diller geblieben, wie er selbst bekannte und damit dem RSV Lahn-Dill das größte Kompliment machte. Und so zieht es ihn aus seiner Heimat New York City wieder in die deutsche Rollstuhlbasketball-Metropole Wetzlar. Welche individuelle Klasse der 25-jährige US-Amerikaner besitzt, stellte er bereits beim SWG-Cup in Lich gegen den Hamburger SV unter Beweis, wo ihn die immens aufgerüsteten Norddeutschen nie unter Kontrolle bringen konnten. „Mit ihm gewinnen wir natürlich noch einmal an Tempo und Athletik. Mit seiner auch persönlichen Art passt er perfekt in unser Team“, so Head Coach Nicolai Zeltinger zu einer Personalie, die die Wetzlarer Rollis eigentlich gar nicht aktiv geplant hatten. Zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen und Freund Michael Paye gewann Serio erst im Juli mit dem US-Team die Copa America im kolumbianischen Bogotá. Zusammen freuen sich beide auch schon auf die Duelle mit ihren deutschen Vereinskollegen bei der WM im kommenden Jahr in Südkorea. Zuvor streben Mannschaft und Management aber zunächst die Titelverteidigung in Meisterschaft und Pokal an.

Die Liga 2013/2014

Auch wenn die Welt beim fünffachen Champions League Sieger aktuell und nahezu traditionell rosarot erscheint, eine Garantie die nationalen Titel zu verteidigen ist dies noch lange nicht. Die RBBL, die Rollstuhlbasketball-Bundesliga, ist anno 2013/2014 zur stärksten Liga Europas aufgestiegen und besitzt damit eine Leistungsstärke wie nie zuvor in ihrer bisher 35-jährigen Geschichte. Nicht nur Serio hat es zurück nach Deutschland gezogen, auch sein Landsmann Joe Chambers in Zwickau, der belgische Ausnahmespieler Samir Bader, der deutsche U23-Weltmeister Kai Möller, der tschechische Center Lukas Harting oder aber die ebenfalls in Mittelhessen bekannte Annika Zeyen, sie alle haben den Weg zurück in die RBBL gefunden. Hinzu kommt mit dem britischen EM-Allstar Abdillah Jama (Zwickau), den fünf niederländischen Nationalspielern Frank de Goede, Edwin Schalkx und Paul Toes (Köln) sowie Marc van de Kuilen und Robin Poggenwisch und dem japanischen Scharfschützen Hiroaki Kozai (alle HSV) weitere exzellente Qualität.

Vor allem Lahn-Dills Erzrivale Zwickau hat dabei einmal mehr auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sein Team nach dem Halbfinal-Aus im Vorjahr noch einmal deutlich umgebaut und verstärkt. Aber auch das RSB Team Thüringen mit dem Zwickauer Neuzugang Marcin Balcerowski oder aber die Mainhatten Skywheelers, die sich die Dienste des deutschen Auswahlcenters Thomas Becker aus Köln sicherten, gehören zu dem so breit wie nie aufgestellten Favoritenkreis um den Titel 2014. Doch auch sie dürfen sich einer möglichen Playoff-Qualifikation längst nicht sicher sein, denn im Hintergrund lauern mit Trier, Köln und dem Hamburger SV drei Kandidaten, die sicher mehr wollen und können als nur mitzuspielen.

So wird es insbesondere für die zwei Aufsteiger aus Hannover und Heidelberg sehr schwer werden das angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen, auch wenn sie sicher zu den am besten eingespielten Teams der Liga zählen. Beide Rückkehrer in die Beletage werden sich zudem mit den runderneuerten Roller Bulls aus den belgischen Ardennen messen müssen. „Wir freuen uns auf das harte Rennen um den Titel 2013 und die harte Konkurrenz in der Liga, sie belebt das Geschäft und ist letztendlich das Salz in der Suppe für uns alle“, wirft RSV-Manager Andreas Joneck den Blick voraus auf eine Saison, in der jeder, der sich auf den Meriten der Vergangenheit ausruht, bereits verloren haben dürfte.

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