Als Wärmekissen bezeichnet man regenerierbare Handwärmer.
Physikochemisch handelt es sich dabei um Latentwärmespeicher. Die handelsüblichen Wärmekissen sind mit Natriumacetat-Trihydrat, (CH3COO)Na 3 H2O, gefüllt. Bei 58 װC löst sich das Salz im eigenen Kristallwasser. Beim Abkühlen entsteht eine metastabile übersättigte Lösung. Die bei einer eintretenden Kristallisation des Natriumacetat-Trihydrats freiwerdende Gitterenergie lässt die Masse wieder bis maximal 58 C erwärmen. Um dies auszulösen, werden sogenannte Kristallisationskeime benötigt, durch welche die Kristallisation rasch voranschreitet. Solche Keime werden erzeugt, indem z. B. ein in der Lösung schwimmendes Metallplättchen - ein sogenannter Knackfrosch - entgegen seiner Ausgangsform geknickt wird. Eine weitergehende Erläuterung dieses Vorganges findet sich im Artikel Nukleation. mehr


Die Wärmekissen ist gut geeignet bei kaltem Wetter, wenn man im draußen geht.
Wärmekissen steckt in jede Anorak-, Jackentasche und die kalte Händen können im warmem Tasche stecken und wärmt schön.
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- 6. April 2008 10:06


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