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Wärmflaschen:Gesundheitsschädlich statt kuschelig?

Wärmflaschen: Gesundheitsschädlich statt kuschelig?

 

Bei Bauchweh, kalten Füßen, einem verspannten Nacken oder einfach nur, weil es gemütlich ist: Eine Wärmflasche kommt vielfach zum Einsatz.  Aber manche Gummihüllen stinken brenzlig, riechen regelrecht ungesund.  Sind solche Wärmflaschen gesundheitsgefährdend? Markt will es wissen.

Fünf Wärmflaschen aus verschiedenen Geschäften werden von Markt ausgewählt:

Im Supermarkt (real), in einer Drogerie (Rossmann), bei einem Kafferöster (Tchibo), im Geschenke-Shop (Nanu-Nana) und in einer Hamburger Apotheke. Die Preise liegen zwischen 2,99 und 8,99 Euro. Alle fünf Produkte werden vom renommierten Prüflabor Hansecontrol genauer unter die Lupe genommen. "Es ist ein deutlicher Gummigeruch zu bemerken  - daneben aber auch ein brenzliger Geruch, der häufig auf PAK hindeutet, wie bei solchen Artikeln immer wieder zu finden֓, sagt  Experte Dr. Siegfried Schwarzer:  

Gesundheitsschädliche Stoffgemische in der Hülle

PAK ist die gängige Abkürzung für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Das sind gesundheitsschädliche Stoffgemische, die oft in verunreinigten Weichmacherölen in Verbraucherprodukten und technischen Produkten vorkommen. "Wir haben es mit einem alten Phänomen zu tun: In Europa sind seit über zehn Jahren Öle im Umlauf, die keine PAK mehr enthalten. In Fernost gibt es keine gesetzlichen Vorschriften dafür. Dementsprechend kommen dort noch verunreinigte Öle vor, die solche PAK enthalten, erläutert Dr. Schwarzer.  Hansecontrol ist an der Entwicklung der Standard-Messmethode für PAK-Untersuchungen zusammen mit international führenden Prüfinstituten maßgeblich beteiligt gewesen. Das Labor führt derartige Untersuchungen mehrere Tausend mal im Jahr durch und unterzieht sich regelmäßigen Qualitätskontrollen hinsichtlich dieser Methode.

Einen gesetzlichen Grenzwert für PAK gibt es nicht, aber einen empfohlenen Richtwert. Für Gegenstände mit vorhersehbarem längeren Hautkontakt liegt er bei 10 mg/kg. Das spiegelt den Stand der Technik wider - das ist also der Wert, der heutzutage nicht überschritten werden soll. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (Bfr) schreibt in einer Stellungnahme: "Verschiedene PAK wirken beim Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit erbgutverändernd, die Fortpflanzung beeinträchtigend und krebserzeugend.ӓ Und: "Generell sollten Hersteller die PAK-Gehalte in Produkten so weit wie möglich senken, da für einige PAK keine Schwellenwerte angegeben werden können, unterhalb derer ein Gesundheitsrisiko ausgeschlossen werden kann.

Deutliche Überschreitung der Richtwerte

Die Laborergebnisse der fünf von Markt ausgewählten Wärmflaschen zeigen, dass zwei Produkte deutlich unter dem Richtwert liegen. Die Wärmflasche der Firma fashy, die Markt im Supermarkt gekauft hat und die Wärmflasche von Tchibo enthalten weniger als 5 mg/kg PAK. Es ist also technisch möglich, Wärmflaschen mit einem niedrigen PAK-Gehalt herzustellen.

Die schlechte Nachricht: Drei Wärmflaschen überschreiten den Wert um ein Vielfaches: Die Rossmann-Wärmflasche hat einen PAK-Wert von 33 mg/kg,  die Apothekenwärmflasche hat 86 mg/kg und die Wärmflasche von Nanu-Nana sogar 91 mg/kg. "Der Gesetzgeber fordert bei krebserzeugenden Stoffen eine Mimimierung der Konzentration von solchen Stoffen - und genau das ist bei diesen drei Flaschen offenbar nicht gelungen", kommentiert Dr. Schwarzer das erschreckende Ergebnis.  

Unterschiedliche Reaktionen der Händler

Markt kontaktiert die Händler der bedenklichen Wärmflaschen und bittet um eine Stellungnahme. Geschenke-Shop Nanu-Nana hat bereits reagiert. Das Unternehmen hat einen eigenen Testbericht in Auftrag gegeben. Die Werte seien niedriger als bei den Untersuchungen von Hansecontrol, aber immer noch höher als der Orientierungswert des BfR. Die Konsequenz für Nanu-Nana: "Zwischenzeitlich haben wir mit unserem Einkauf den Artikel überarbeitet und teilen Ihnen mit, dass die PAK-Werte für neue Lieferungen weiter reduziert werden konnten. Die freiwilligen Orientierungswerte hält dieser Artikel zukünftig ein.ӓ

Auch der Zwischenhändler der Apotheken-Wärmflasche hat gehandelt. Er teilte mit, dass er den Artikel vorerst aus dem Sortiment genommen habe. "Wir werden uns nach einem Lieferanten umschauen, der diese Wärmflasche mit einem zulässigen PAK-Gehalt herstellt.

Rossmann dagegen sieht keinen Handlungsbedarf. "Wärmflaschen aus Gummi riechen nach Gummiӓ teilt die Drogeriekette in der Überschrift des Schreibens an Markt mit. Bei einer aktuellen Materialprüfung seien PAK-Werte von 2, 64 mg/kg ermittelt worden. "Der von Ihrem Labor angeblich ermittelte Wert von 33 mg/kg ist daher vollkommen unrealistisch." Außerdem "...zweifeln wir am angewandten Testverfahren und der standardgetreuen Ausstattung des von Ihnen beauftragten Testlabors.

Trotz erhöhter PAK-Werte trägt die Rossmann-Wärmflasche das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit. Ein verpflichtendes Kriterium für die Vergabe dieses Qualitätssiegels ist die Einhaltung des Richtwertes von 10 mg/kg. Da die Rossmann-Wärmflasche diesen Wert um ein dreifaches überschreitet, dürfte sie das GS-Zeichen eigentlich überhaupt nicht tragen. Wie kann das sein? Das GS-Qualitätssiegel vergibt unter anderem der TÜV.  Markt sucht in dessen Internet-Datenbank - Fehlanzeige. Markt fragt schriftlich beim TÜV Süd nach. Die Antwort ist eindeutig: Dem TÜV liegt keine Zertifizierung für ein GS-Zeichen für die betreffende Wärmflasche vor. Offenbar ist die Wärmflasche lediglich "Bauart geprüftӓ - dieser Prüfung unterliegen weniger strenge Kriterien als beim GS-Zeichen. "Somit handelt es sich um einen Fall von Prüfzeichenmissbrauch, schreibt der TÜV Süd. Auch die Messergebnisse des TÜV decken sich nahezu mit unserem Labor: ein PAK-Anteil von insgesamt 30,3 mg/kg. Dennoch: Rossmann, die drittgrößte Drogeriekette Deutschlands, will diese Wärmflaschen offenbar weiterverkaufen - obwohl die zum Himmel stinken.

quelle : NDR

im fernsehen gesehen um thema um giftig an wärmeflasche sind...
Stimmt Wärmeflasche an giftig u kann durch auch krebs bekommen

Und was soll es nun für einen Schaden verursachen?

Das Blabla is doch voll überzogen.

Man benutzt ja eine Wärmeflasche nich täglich sondern nur selten mal.

Somit kann da garnix schaden. Amalgam bei Zahnfüllungen is da schon schlimmer und das hat man durchweg im Mund.

So so,welch ein Zufall habe ich vor paar Wochen einen neue Wärmflasche gekauft aus Rossmann.
Aber davor war ich schon mal im Rossmann und nach Wärmeflaschen geschaut,angefasst und da dachte ich,meine güte die riechen ja schrecklich.
Bin fast überall am suchen in den geschäften gewesen.Es waren nichts da,nur bei Rossmann.
Nun habe ich die gekauft,ja weil ich hier diese Thema gelesen habe.
Ob es eine Krebserregern.............weiss ich nicht.
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