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Roller Bulls kommen in Wetzlar unter die Räder

Förmlich überrollt hat Titelverteidiger RSV Lahn-Dill am Samstag die Roller Bulls St. Vith. Der ersatzgeschwächte Gast aus Belgien verlor vor 750 Zuschauern in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle am Ende mit 25:93 (7:22/11:47/18:63) und bezog damit die höchste Niederlage gegen die Wetzlarer Rollis in der Bundesligageschichte. Zum Topscorer des Spiels avancierte einmal mehr Kapitän Michael Paye, der mit 22 Punkten, zwölf Assists und neun Rebounds nur hauchdünn an einem so genannten „Triple Double“ vorbeischrammte.

„Ich möchte aber gar keinen Einzelspieler hervorheben, denn wir haben heute eine Tiefe auf der Bank gehabt, die beeindruckend war und mich für die kommenden drei schweren Spiele in Trier und Frankfurt sowie zuhause gegen Zwickau sehr optimistisch stimmt“, bezog sich RSV-Trainer Nicolai Zeltinger trotz der Topleistung seines Pointguards auf die herausragende mannschaftliche Geschlossenheit des eigenen Auftritts. Der 42-Jährige rotierte in der Partie des dritten Spieltages personell viel, was dem Spielfluss jedoch keinerlei Abbruch tat. „Wir hatten trotzdem eine hervorragende Abstimmung in der Verteidigung und haben daraus unser schnelles Offensivspiel aufgezogen, bei dem wir immer noch mit einem Extrapass unter dem gegnerischen Korb glänzen konnten“, so Zeltinger weiter.

Trotz mannschaftlicher Geschlossenheit darf dennoch das Trio Thomas Böhme, Michael Paye und Steve Serio genannt werden, das nicht nur in der Startformation stand, sondern auch ab der ersten Sekunde enorm viel Tempo und Variabilität ins Spiel brachte. Wie in der Vorwoche in Thüringen endete gleich der erste gelungene Spielzug nach wenigen Sekunden mit einem Dreier von Rückkehrer Serio, ehe nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Joe Bestwick das 13:4 (6.) früh die weitere Entwicklung dieses Spiel widerspiegelte.

Trotz des mehr aus eindeutigen 33:7 (13.) nach zwei Körben in Folge von Dirk Köhler, kam es Mitte des zweiten Viertels zur ersten Schrecksekunde für den RSV, nachdem sich der Routinier im Gerangel eine blutende Wunde an der Stirn einhandelte und diese von Teamärztin Petra Michel-Leutheuser in der Kabine mit drei Stichen genäht werden musste. Dem Spielverlauf tat dies jedoch keinen Abbruch, denn egal wer auf das Parkett der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle kam, er fügte sich nahtlos in die gute Leistung ein. So schraubten im zweiten Viertel Jan Haller, Marco Zwerger und Felix Schell das Ergebnis bereits zur Halbzeit in die Höhe.

Nach dem Seitenwechsel schien die Dominanz der Hausherren dann jedoch etwas abzuflachen, denn dem 57:13 (25.) folgte die stärkste Phase der Gäste, die insbesondere durch die beiden Zugänge Lorenzo Boterberg und Samir Bader für die folgenden sieben Spielminuten bis zum 67:22 relativ ausgeglichen verlief. Doch damit wollte sich der zehnfache Deutsche Meister an diesem Tag nicht zufrieden geben und drehte in den verbleibenden Minuten noch einmal kräftig auf. Mit viel Tempo und Spielwitz sowie einer weiterhin beeindruckenden Trefferquote aus dem Feld und von der Freiwurflinie, setzte letztendlich Marco Zwerger aus Sicht der Gastgeber den Schlusspunkt in einem einseitigen Duell zwischen dem Tabellenführer aus Wetzlar und dem Gast aus den Ardennen, der sich nach dieser Niederlage zunächst im Tabellenkeller wiederfindet.

Für den RSV Lahn-Dill steht nun am kommenden Samstag das Gastspiel in Trier auf dem Programm. Hochball der Partie in der Sporthalle am Mäushecker Weg ist um 19:30 Uhr. Nicht mehr mit dabei wird dann Nadin Block sein, die nach zehn Jahren ihre Tätigkeit als Physiotherapeutin bei den Wetzlarer Rollis aus privaten und beruflichen Gründen aufgibt. Die 37-jährige zweifache Mutter wurde vor dem Spiel mit viel Beifall öffentlich verabschiedet.

Lahn-Dill: Michael Paye (22), Steve Serio (17/1 Dreier), Joe Bestwick (13), Thomas Böhme (12/1), Jan Haller (10), Marco Zwerger (5), Thomas Gundert (4), Dirk Köhler (4), Björn Lohmann (4), Felix Schell (2), Annabel Breuer.

Roller Bulls: Lorenzo Boterberg (12/1), Samir Bader (6), Arthur Fievet (3), Juan Bernal (2), Christoph Paasch (2), Ralph Huylebroek, Philippe Minten, Sandro Nicoll, Stefan Veithen.

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