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		<title>Letzte Beiträge in: Der Soli sollte so schnell wie möglich abgeschafft werden</title>
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		<description><![CDATA[Letzte Forenbeitr&#228;ge auf: My-Deaf.com]]></description>
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			<title>Der Soli sollte so schnell wie möglich abgeschafft werden</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/politik-wirtschaft-22/der-soli-sollte-so-schnell-wie-moglich-abgeschafft-werden/post_91658/</link>
			<description><![CDATA[<p>Hier ein Text &uuml;ber den soli: "Pl&auml;ne zur Abschaffung vom Soli ab 2020<br /><br />Seit der deutschen Wiedervereinigung wird der Solidarit&auml;tszuschlag erhoben. Alles &uuml;ber die Erhebung des Solis und wer die Abgabe abf&uuml;hren muss. Mittlerweile wird der Soli nicht mehr nur daf&uuml;r aufgewendet, die Kosten der Einheit zu decken.<br /><br /><br />Thema Solidarit&auml;tszuschlag: Die Fakten<br /><br />Der Solidarit&auml;tszuschlag ist im Volksmund auch als &bdquo;Soli&ldquo; bekannt und wird in Deutschland von jedermann erhoben, der eine festgesetzte Jahreseinkommensteuer &uuml;berschreitet. Den Soli gibt es seit dem 1. Juli 1991 &ndash; damals wurde die Abgabe erst einmal auf ein Jahr festgelegt. Die H&ouml;he des Solidarit&auml;tszuschlags lag damals bei 7,5 Prozent der Einkommensteuer. Nachdem der Soli dann f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 ausgesetzt wurden war, f&uuml;hrte ihn die Bundesregierung 1995 wieder ein. Beim Soli handelt es sich um eine Bundessteuer, die als direkte Steuer dem Bund zusteht.<br /><br />Der Solidarit&auml;tszuschlag wird als Erg&auml;nzungsabgabe erhoben und zus&auml;tzlich zur Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer und K&ouml;rperschaftssteuer gezahlt. Heute wird der Soli in H&ouml;he von 5,5 Prozent der Einkommensteuer erhoben und ist einkommensabh&auml;ngig. Liegt die Einkommensteuer bei mehr als 972,- Euro bei Singles und bei mehr als 1.944,- Euro bei einer Zusammenveranlagung, f&auml;llt zus&auml;tzlich der Soli an. Der Solidarit&auml;tszuschlag steigt bemessen am Einkommen kontinuierlich bis zur H&ouml;chstgrenze von 5,5 Prozent an, die aber bereits bei 1.340,- Euro f&uuml;r Singles f&auml;llig sind. Im Jahr 2009 sp&uuml;lte allein der Soli dem deutschen Bund fast zw&ouml;lf Milliarden Euro zus&auml;tzlich in die Kassen. Schon seit Jahren wird Kritik &uuml;ber die Erhebung dieser Zusatzabgabe laut: Sind es tats&auml;chlich nur die ostdeutschen Bundesl&auml;nder, die Unterst&uuml;tzung brauchen?<br /><br />Solidarit&auml;tszuschlag: Viele Missverst&auml;ndnisse<br /><br />In der Bev&ouml;lkerung herrscht noch immer allerlei Unwissen zum Thema Soli. So wird oft missverst&auml;ndlich angenommen, dass der Solidarit&auml;tszuschlag nur von Steuerpflichtigen aus den alten Bundesl&auml;ndern erhoben wird. In Wirklichkeit zahlt in Deutschland aber jedermann den Soli, der den Jahreseinkommenssteuerbetrag von 972,- Euro &uuml;berschreitet. Behauptungen, der Soli w&uuml;rde allein im Westen zur Kostendeckung der deutschen Einheit angesetzt werden, sind also schlichtweg falsch.<br /><br />Der Solidarit&auml;tszuschlag ist l&auml;ngst zum Symbol f&uuml;r den teuren Aufbau Ost avanciert. Urspr&uuml;nglich wurde der Soli 1991 nach der Wiedervereinigung ja auch tats&auml;chlich eingef&uuml;hrt, um den von Planwirtschaft und Verfall gebeutelten Osten in bl&uuml;hende Landschaften zu verwandeln. Noch Helmut Kohl war guter Dinge, dass der Aufbau Ost mit einer zeitweisen Anschubfinanzierung und Investitionen 40 Jahre schnell aufholen w&uuml;rde.<br /><br />Zwischen den Bundesl&auml;ndern und dem Bund besteht seit 1995 zus&auml;tzlich ein Solidarpakt. Damit kommen den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern im Rahmen des L&auml;nderfinanzausgleichs spezielle Erg&auml;nzungszuweisungen zu. Nach dem Solidarpakt I l&auml;uft bis 2019 der Solidarpakt II, aber es gibt bereits Diskussionen, ob der Solidarit&auml;tszuschlag auch danach weiter erhoben werden soll. Heute flie&szlig;en so insgesamt 156 Milliarden Euro in die Kommunen und den Ausbau der Infrastruktur. Die Mittel aus dem Solidarpakt werden oft mit dem Solidarit&auml;tszuschlag verwechselt, werden tats&auml;chlich aber nicht wie der Soli von den steuerpflichtigen B&uuml;rgern mit der Einkommensteuer erbracht, sondern &uuml;ber den L&auml;nderfinanzausgleich.<br /><br />Der Solidarit&auml;tszuschlag in der Kritik<br /><br />Der Solidarit&auml;tszuschlag steht immer wieder in der Kritik. Die Einnahmen sind &uuml;brigens nicht zwecksgebunden und flie&szlig;en nicht ausschlie&szlig;lich in den Aufbau Ost: Der Soli wurde auch f&uuml;r Kriegsausgaben und als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r L&auml;nder Ost- und S&uuml;deuropas aufgewendet. Das Bundesverfassungsgericht wird erneut &uuml;ber die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Solidarit&auml;tszuschlags entscheiden. Falls der Soli nicht f&uuml;r grundgesetzkompatibel erkl&auml;rt werden sollte, k&ouml;nnen Steuerzahler mit einer R&uuml;ckzahlung der Beitr&auml;ge f&uuml;r offene Steuererkl&auml;rungen ab 2005 rechnen. Steuerzahler k&ouml;nnen anhand des Vorl&auml;ufigkeitsvermerks auf ihrer Steuererkl&auml;rung pr&uuml;fen, ob sie gegebenenfalls f&uuml;r eine R&uuml;ckerstattung des Solis in Frage kommen.<br /><br />Der Soli wird heute f&uuml;r verschiedenste Ausgaben aufgewendet, da seine Verwendung nicht zweckgebunden ist. Experten fordern, in Verbindung mit dem auslaufenden Solidarpakt II ab 2020 eine zielgerichtete F&ouml;rderung f&uuml;r finanzschwache Bundesl&auml;nder aufzulegen, die nicht mehr an die neuen Bundesl&auml;nder gebunden ist. Bislang liefern Studien zu der Verwendung der Milliarden aus dem Solidarpakt aber ein &auml;u&szlig;erst ern&uuml;chterndes Bild: Nach einem Gutachten der TU in Dresden wurde allein 2005 die H&auml;lfte der Finanzmittel aus dem Solidarpakt falsch verwendet. Nur das Bundesland Sachsen konnte mit einer vorbildlichen Finanzmittelverwendung punkten." Aus <a title="postlink" href="http://www.cecu.de">www.cecu.de</a></p>]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/politik-wirtschaft-22/der-soli-sollte-so-schnell-wie-moglich-abgeschafft-werden/post_91658/</guid>
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 21:54:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator>beate1</dc:creator>
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