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		<title>Letzte Beiträge in: Vortrag von Dr. Rainer Herrn - Queere Ringvorlesung Gießen</title>
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		<description><![CDATA[Letzte Forenbeitr&#228;ge auf: My-Deaf.com]]></description>
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			<title>Vortrag von Dr. Rainer Herrn - Queere Ringvorlesung Gießen</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/veranstaltungen-partys-events-34/vortrag-von-dr-rainer-herrn-queere-ringvorlesung-gie-223en/post_90390/</link>
			<description><![CDATA[<p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Einladung zum Vortrag von Dr. Rainer Herrn: &bdquo;Die Zahl der denkbaren und tats&auml;chlichen Sexualtypen ist unendlich." Geschlechterutopische Dimensionen in Magnus Hirschfelds Zwischenstufentheorie (1910) und ihre Rezeptionen.</strong>&nbsp;</p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;">(pm) Auf Einladung des Arbeitskreises &bdquo;Queere Ringvorlesung&ldquo; der JLU Gie&szlig;en wird Dr. Rainer Herrn am 23. Januar einen Vortrag mit dem Titel &bdquo;&bdquo;Die Zahl der denkbaren und tats&auml;chlichen Sexualtypen ist unendlich.&ldquo; Geschlechterutopische Dimensionen in Magnus Hirschfelds Zwischenstufentheorie (1910) und ihre Rezeptionen&ldquo; halten. Die Veranstaltung findet um 18:30 Uhr in der Alten UB (Bismarckstra&szlig;e 37) im H&ouml;rsaal AUB 1 statt. F&uuml;r den Vortrag stehen zwei Geb&auml;rdensprachdolmetscher_innen zur Verf&uuml;gung, die bei Bedarf simultan in die deutsche Geb&auml;rdensprache &uuml;bersetzen. Das Vortragsgeb&auml;ude ist rollstuhlgerecht.</p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><strong>Aus dem Ank&uuml;ndigungstext:</strong></p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><strong></strong>Magnus Hirschfeld entwickelte im fr&uuml;hen 20. Jahrhundert die sogenannte Zwischenstufentheorie als Instrument zur Entkriminalisierung und Entpathologisierung sexueller und geschlechtlicher Alterit&auml;t. Auf der Grundlage polarer Geschlechterzuschreibungen erkl&auml;rt er Mischgeschlechtlichkeit zu universellen Regel, womit er die peripheren Sexualit&auml;ten (Hermaphroditismus, Androgynie und Homosexualit&auml;t) ins Zentrum seiner Theorie stellt. Damit setzt er sich vom M&auml;nnlichkeit idealisierenden virilen Fl&uuml;gel der Homosexuellenbewegung ab, wie auch von der wirkungsm&auml;chtigen psychopathologischen Deutung der Psychiatrie. Hirschfelds f&uuml;r die Emanzipationsbewegung sexueller Minderheiten sehr einflussreiche Theorie wird im Kontext hegemonialer M&auml;nnlichkeit als Vorl&auml;ufer queerer Ans&auml;tze anhand von zahlreichen historischen Bildbelegen diskutiert.&nbsp;</p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Dr. Rainer Herrn </strong>ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der DfG-Forscher_innengruppe &bdquo;Kulturen des Wahnsinns&ldquo; am Institut f&uuml;r Geschichte der Medizin der Charit&eacute;, Berlin sowie Mitarbeiter der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Zu psychiatriegeschichtlichen, sexual- und geschlechterwissenschaftlichen Themen hat Rainer Herrn bereits zahlreiche B&uuml;cher und Aufs&auml;tze ver&ouml;ffentlicht, Lehrveranstaltungen und Vortr&auml;ge gehalten sowie Ausstellungen veranstaltet. Die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Referenten liegen in <span style="mso-spacerun: yes;">&nbsp;</span>Psychiatrie und Urbanit&auml;t, Geschlecht und Wahnsinn in der Kaiserzeit und der Weimarer Republik, wissenschaftliche und soziale Selbst- und Fremdkonstruktionen sexueller Minderheiten um 1900 sowie in der Etablierung der Sexualwissenschaft bis 1933.</p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;">Veranstaltet wird die queere Ringvorlesung von einem Arbeitskreis rund um das autonome Schwulen-Trans&#42;-Queer-Referat und das autonome queer-feministische Frauenreferat, im AStA der JLU. Begleitet wird die Veranstaltungsreihe von Dr. Franz Schindler vom Institut f&uuml;r Slavistik sowie Dr. Nadyne Stritzke aus dem Institut f&uuml;r Anglistik.</p><br /><p title="MsoNormal" style="text-align: justify; text-justify: inter-ideograph;">&nbsp;</p><br /><p title="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></description>
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			<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 09:56:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Queere Ringvorlesung</dc:creator>
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