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		<title>Letzte Beiträge in: Gehörlosigkeit</title>
		<link>http://www.my-deaf.com/forum/rss/thread_5069/</link>
		<description><![CDATA[Letzte Forenbeitr&#228;ge auf: My-Deaf.com]]></description>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32578/</link>
			<description><![CDATA[<div class="quote">Quote:<div class="quote_body"><div class="p_top_4">Originalpost von: "SchwarzeWitwe</div>Und was wollen wir dar&#252;ber diskutieren?  <br />Momentan geben ja keine Argumente.:shocked:  <br /></div></div> <br />Das stimmt und das ist mir umst&#228;ndlich komplett zu lesen!]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32578/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Deafiminator</dc:creator>
		</item>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32557/</link>
			<description><![CDATA[Und was wollen wir dar&#252;ber diskutieren? <br />Momentan geben ja keine Argumente.:shocked: <br />]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32557/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Sonni</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32535/</link>
			<description><![CDATA[Das hab ich schon 10 mal geguckt, weil ich f&#252;r Wikipedia-Lehrer liebe. Hier braucht man nicht posten. Welche Thema passt es denn gut zusammen? Ist auch egal. :wink:]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32535/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>bluestyle</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32533/</link>
			<description><![CDATA[<div class="quote">Quote:<div class="quote_body"><div class="p_top_4">Originalpost von: "schwerg</div>Stimmt - viel zu lesen... Und warum hast du den Text gepostet?   <br />Was willst du ausdr&#252;cken?   <br />   <br />Sch&#246;nen Tag dir!   <br />   <br />Schwerg</div></div>  <br />Gut gefragt, will ich nicht ausdr&#252;cken,dass es genaue Beschreibung gibt,ok <br /> <br />Dir auch Sch&#246;nen Tag <br />:wink:]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32533/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Deafharly</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32531/</link>
			<description>Boah, solang text...wurd ich auch sagen, perfekt...</description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32531/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Frenylein</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32525/</link>
			<description><![CDATA[<div class="quote">Quote:<div class="quote_body"><div class="p_top_4">Originalpost von: "oOo_suessbaby_oOo</div>Boah soviel mu&#223; man lesen :bowl::biggrin:</div></div> <br /> <br />HIHI, Das ist normal und braucht viele Info &#252;ber Inhalt,ok <br />Leid&#228; muss ich auch so viel lesen,warum nix <br />:wink::biggrin:]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32525/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Deafharly</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32524/</link>
			<description><![CDATA[Boah soviel mu&#223; man lesen :bowl::biggrin:]]></description>
			<guid>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_32524/</guid>
			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>suessbaby</dc:creator>
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			<title>Gehörlosigkeit</title>
			<link>http://www.my-deaf.com/forum/handicap-und-behinderungen-71/geh-246-rlosigkeit-2/post_5069/</link>
			<description><![CDATA[Geh&#246;rlosigkeit <br />aus Wikipedia, der freien Enzyklop&#228;die <br />(Weitergeleitet von Geh&#246;rlos) <br />Wechseln zu: Navigation, Suche <br /> <br />Der Begriff Geh&#246;rlosigkeit bezeichnet das vollst&#228;ndige oder weitgehende Fehlen des Geh&#246;rs bei Menschen. <br /> <br />Der Begriff wurde schon im 19. Jahrhundert im deutschen Sprachraum, aber jetzt vermehrt synonym oder anstelle von Taubheit verwendet. Von Taubheit wird dann gesprochen, wenn die betroffene Person keine akustische Wahrnehmung mehr hat. Taubheit kann unilateral, d. h. auf nur einem Ohr vorkommen, freilich aber auch bilateral, d. h. beidseitig vorkommen. <br /> <br />Das Wort geh&#246;rlos entstand erst nach der Einf&#252;hrung der allgemeinen Schulbildung tauber Kinder im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts als Begriff f&#252;r einen Taubstummen, der durch eine unerm&#252;dliche Sprecherziehung entstummt worden ist. Daher hat das Wort die Bedeutung von taub, aber sprechend" erlangt, und taube Kinder, Schulentlassene und Erwachsene werden als &#260;Geh&#246;rlose" bezeichnet. <br />Inhaltsverzeichnis <br />[Verbergen] <br /> <br />    &#42; 1 Abgrenzung zu &#228;hnlichen Begriffen <br />    &#42; 2 Ursachen und Feststellung von Geh&#246;rlosigkeit <br />    &#42; 3 Diagnose und Differentialdiagnose <br />    &#42; 4 Folgen und Komplikationen <br />    &#42; 5 Kultur <br />          o 5.1 Eigene Sprache <br />          o 5.2 Schulische Erfassung und Bildung <br />          o 5.3 Freizeit-, Sport- und Kulturvereine <br />          o 5.4 Interessenvertretungen <br />    &#42; 6 Kommunikation mit Lautsprache <br />    &#42; 7 Zitate <br />    &#42; 8 Siehe auch <br />    &#42; 9 Weblinks <br />          o 9.1 Selbsthilfeorganisationen <br /> <br />Abgrenzung zu &#228;hnlichen Begriffen [Bearbeiten] <br /> <br />Geh&#246;rlosigkeit ist synonym zu den Begriffen hochgradiger Schwerh&#246;rigkeit oder hochgradiger H&#246;rsch&#228;digung oder Resth&#246;rigkeit. So haben medizinisch gesehen ca. 98 % aller Geh&#246;rlosen ein Restgeh&#246;r. Wer dieses nicht hat, ist taub. Bei diesen drei Synonymen handelt es sich um eine H&#246;rbehinderung, bei denen akustische Reize nur noch mit H&#246;rhilfen wie dem H&#246;rger&#228;t oder einem Cochlea-Implantat wahrgenommen werden k&#246;nnen. Ob das Gesprochene mit diesen H&#246;rhilfen verstanden werden kann, bleibt noch fraglich. Tritt die H&#246;rsch&#228;digung erst nach dem nat&#252;rlichen Alter des Spracherwerbs ein (ca. ab dem 3. Lebensjahr), so spricht man von postlingualer Ertaubung", zu Deutsch &#260;Sp&#228;tertaubung". <br /> <br />Der Begriff taubstumm wird von geh&#246;rlosen Personen als diskriminierend empfunden. Das Wort taub" ist etymologisch mit &#260;stumm" und dumm" verwandt. Die englische Wendung &#260;deaf and dumb" bedeutet taubstumm  auch sie wird nicht mehr gebraucht. &#1412;Dumb" hat die gleiche Bedeutung wie dumm. Au&#223;erdem k&#246;nnen heute alle Geh&#246;rlosen bzw. taube Personen kommunizieren, ob in der Geb&#228;rdensprache oder in der Lautsprache. Daher ist im Deutschen entweder der Begriff geh&#246;rlos" oder &#260;taub" zu verwenden, w&#228;hrend in den englischsprechenden Gebieten das Wort deaf fast durchgehend verwendet wird, wobei letzteres von deutschen und schweizer selbstbewussten Geh&#246;rlosen gern als Synonym f&#252;r geh&#246;rlos" verwendet wird. Allerdings wird das Wort von ihnen gro&#223;geschrieben &#278; Deaf  analog zu Volksnamen, die gem&#228;&#223; der englischen Orthographie stets gro&#223;geschrieben werden, um die Ethnizit&#228;t des Taubseinskultur (Deaf culture) zu verdeutlichen. <br /> <br />Ursachen und Feststellung von Geh&#246;rlosigkeit [Bearbeiten] <br /> <br />Medizinisch wird Taubheit (lateinisch: Surditas) nach absoluter Taubheit f&#252;r alle Schallreize und nach praktischer Taubheit mit H&#246;rverlust f&#252;r laute Umgangssprache bei noch vorhandener Wahrnehmung einzelner T&#246;ne u. Ger&#228;usche (&gt; 70 dB) unterschieden. <br /> <br />Angeborene Taubheit kann entweder vorgeburtlich erworben sein (durch R&#246;teln-Embryopathie, Rh-Inkompatibilit&#228;t mit Kernikterus, Labyrinthitiskonnatale Syphilis) oder als isolierte erbliche Form (meist autosomal-rezessiv) sowie im Rahmen von Fehlbildungssyndromen (z. B. Alport-, Jervell-Lange-Nielsen-, Waardenburg-, Cockayne-, Pendred- u. Usher-Syndrom) auftreten. <br /> <br />Erworbene Taubheit (Innenohrschaden) kann als Folge von z. B. (Meningokokken-)Meningitis, Enzephalitis, Scharlach, Masern, Tuberkulose, Osteomyelitis, Mittelohr-Erkrankungen, Otosklerose, (Baro-)Trauma u. a. (bei absoluter T. stets mit Innenohr- oder H&#246;rnervbeteiligung) auftreten. <br /> <br />Nach dem Schl&#252;ssel der International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD-10) wird f&#252;r Taubheit bzw. Geh&#246;rlosigkeit die medizinische Code-Bezeichnung ICD-10 H91.9 verwendet. <br />Klassifikation nach ICD-10 <br />H91.9 	Taubheit bzw. Geh&#246;rlosigkeit <br />F44.6 	Psychogene Taubheit <br />H90.5 	Rindentaubheit <br />R48.1 	Seelentaubheit <br />F80.2 	Worttaubheit <br />H90.5 	Zentrale Taubheit <br />ICD-10 online (WHO-Version 2006) <br /> <br />Diese Auflistung weist &#252;brigens darauf hin, dass Taubheit auch anders als durch eine Beeintr&#228;chtigung der H&#246;rorgane bedingt sein kann. So bezeichnet &#1412;Zentrale Taubheit" den Sachverhalt, dass die H&#246;rorgane intakt und funktionsf&#228;hig sind, jedoch im Gehirn keine Verarbeitung der H&#246;reindr&#252;cke erfolgt. <br /> <br />Eine von Geburt an vorliegende Beeintr&#228;chtigung des Geh&#246;rs wird h&#228;ufig erst sp&#228;t erkannt. Das Alter bei der Erkennung von Taubheit liegt im statistischen Durchschnitt bei etwas mehr als zwei Jahren. Man bem&#252;ht sich heute im deutschen Raum, ein so genanntes H&#246;rscreening einzuf&#252;hren. Bei diesem Verfahren wird das Neugeborene ein oder zwei Tage nach der Geburt in der Klinik mit einer H&#246;rsonde auf seine H&#246;rf&#228;higkeit getestet, bei dem das Baby in der Regel schl&#228;ft und nichts davon bemerkt. <br /> <br />Das physikalisch definierte Ausma&#223; der Geh&#246;rlosigkeit wird in der Regel mit einem audiometrischen Verfahren festgestellt, dessen Ergebnis das Audiogramm ist. Aus diesem l&#228;sst sich der Grad der H&#246;rbehinderung feststellen. <br /> <br />Diagnose und Differentialdiagnose [Bearbeiten] <br /> <br />Die Diagnose erfolgt durch spezielle H&#246;rtests bzw. H&#246;rscreenings. <br /> <br />Es gibt eine Reihe von St&#246;rungen, von denen eine Geh&#246;rlosigkeit genau abzugrenzen ist, z. B. <br /> <br />    &#42; bewusstes "Nicht-H&#246;ren-Wollen" <br />    &#42; Schwerh&#246;rigkeit <br />    &#42; Stummheit und Aphasie (Sprechunf&#228;higkeit) <br />    &#42; Sprachentwicklungsverz&#246;gerungen <br />    &#42; autistisches Verhalten <br />    &#42; Entwicklungsverz&#246;gerung bzw. geistige Behinderung <br />    &#42; Aufmerksamkeitsst&#246;rung, vorwiegend unaufmerksamer Typ ("Tr&#228;umsuse", "Begriffsstutzigkeit") <br />    &#42; Schizophrenie mit Spracharmut (Alogie) und Abschottung von &#228;u&#223;eren Eindr&#252;cken (siehe auch: Schizophreniekonzepte) <br />    &#42; Angstsyndrome und soziale Phobie <br />    &#42; psychogener Mutismus (seelisch bedingtes Schweigen) <br /> <br />Diese St&#246;rungen lassen sich z. B. durch weitere Merkmale (wie etwa Sozialverhalten, Kommunikation, Sprechen oder Nicht-Sprechen) von der Geh&#246;rlosigkeit differenzieren. <br /> <br />Folgen und Komplikationen [Bearbeiten] <br /> <br />Geh&#246;rlosigkeit beeintr&#228;chtigt Sozialkontakte, Bildungs- und Berufschancen sowie das allt&#228;gliche Leben ganz erheblich. <br /> <br />Auch die Sicherheit im Stra&#223;enverkehr kann beeintr&#228;chtigt sein, wenn Betroffene z. B. ein herannahendes Auto nicht h&#246;ren. <br /> <br />Die Behinderung kann m&#246;glicherweise zu Diskriminierung f&#252;hren, da im deutschsprachigem Raum die Begriffe "taub" bzw. "schwerh&#246;rig" von manchen Menschen mit "dumm" gleichgesetzt werden. <br /> <br />Kultur [Bearbeiten] <br /> <br />Eigene Sprache [Bearbeiten] <br /> <br />Hauptartikel: Geb&#228;rdensprache <br /> <br />Die spezifische Sprache der Geh&#246;rlosen ist traditionell die Geb&#228;rdensprache, die sich immer da entwickelte, wo zwei oder mehr taube Menschen sich trafen. Es ist anzunehmen, dass es Geb&#228;rdensprache bereits seit Bestehen der Menschheit &#252;berhaupt gab, m&#246;glicherweise auch als erstes Verst&#228;ndigungsmittel, ohne dass dies durch Taubheit begr&#252;ndet war. <br /> <br />Geb&#228;rdensprachen sind vollwertige Sprachen, die in ihren M&#246;glichkeiten gesprochenen Sprachen in nichts nachstehen. Sie besitzen eine eigene Grammatik, die sich den Raum zunutze macht. Die wichtigsten Elemente sind die bewegten Handzeichen (Geb&#228;rden), die K&#246;rperhaltung und -Bewegung, die Mimik und meist auch das Mundbild. <br /> <br />In der h&#246;renden Gesellschaft weit verbreitet ist die Annahme, es g&#228;be nur eine einzige universelle Geb&#228;rdensprache. Tats&#228;chlich hat sich in jedem Land eine eigene Geb&#228;rdensprache in Anlehnung an die jeweils umgebende Kultur entwickelt. Die Entwicklung der landeseigenen Geb&#228;rdensprachen erfolgte jedoch immer unabh&#228;ngig von den jeweiligen Lautsprachen, was zu interessanten Zusammenh&#228;ngen f&#252;hren kann. Obwohl in manchen L&#228;ndern die Lautsprache gleich und auf einen gemeinsamen Ursprung zur&#252;ckgef&#252;hrt werden kann, muss dies nicht f&#252;r die jeweiligen Geb&#228;rdensprachen gelten. So gibt es im deutschsprachigen Raum die Deutsche Geb&#228;rdensprache (DGS), die &#214;sterreichische Geb&#228;rdensprache (&#214;GS) wie auch die Deutschschweizer Geb&#228;rdensprache (DSGS). Letztere zum Beispiel ist wiederum in f&#252;nf verschiedene Dialekten unterteilt (Z&#252;rcher, Berner, Luzerner, Basler und St. Galler Dialekt). Unter diesen kann es wiederum auch regionale Unterschiede geben. Im Graub&#252;nden zum Beispiel erkennt man Geb&#228;rden aus dem Z&#252;rcher wie auch aus dem St. Galler Dialekt. Die verbreitetste Geb&#228;rdensprache d&#252;rfte die American Sign Language (ASL) sein. <br /> <br />Die Geb&#228;rdensprache wird vorrangig im Kontakt von Geh&#246;rlosen untereinander benutzt. Im Kontakt mit der Mehrheitsgesellschaft wird die Lautsprache benutzt, soweit dies individuell m&#246;glich ist. <br /> <br />Geb&#228;rdensprachen werden daneben auch von H&#246;renden benutzt, z. B. von Verwandten und Freunden von Geh&#246;rlosen, Geb&#228;rdensprach-Dolmetschern, P&#228;dagogen oder allgemein an Geb&#228;rdensprache interessierten Menschen. Zudem sind die Geb&#228;rdensprachen aufgrund ihrer Besonderheiten f&#252;r Linguisten ein hochinteressantes Forschungsgebiet. <br /> <br />Schulische Erfassung und Bildung [Bearbeiten] <br /> <br />Hauptartikel: Geschichte der Geh&#246;rlosen <br /> <br />Im Gegensatz zur Sp&#228;tertaubung im sp&#228;ten Jugend- oder Erwachsenenalter ist die Geh&#246;rlosigkeit" vor allem durch deren Bestehen von Kind auf gekennzeichnet. Damit gewinnt die Erziehung und schulische Bildung unter diesem Begleitaspekt eine besondere Bedeutung. Dies ist vor allem dadurch bedingt, dass die weltweit bestehenden regul&#228;ren Schulsysteme ausnahmslos ihren Schwerpunkt in der m&#252;ndlichen Vermittlung der Unterrichtsinhalte haben, in einer Form also, die tauben Kindern zun&#228;chst nicht zug&#228;nglich ist. <br /> <br />Die besonderen Schulen, die sich der Erziehung tauber Kinder widmeten, gewannen damit eine weit &#252;ber die blo&#223;e Bildung hinausgehende Bedeutung f&#252;r die Gemeinschaft der Geh&#246;rlosen. Dies war auch dann der Fall, wenn sie aktuell oder im Nachhinein auf Grund ihrer Methoden als repressiv empfunden wurden. Die Schulen und vor allem die mit ihnen verbundenen Internate waren der Sammel- und Kristallisationspunkt f&#252;r die Tauben. Fast die gesamte historisch erfassbare Geschichte der Geh&#246;rlosen ist praktisch identisch mit der Geschichte der Geh&#246;rlosenp&#228;dagogik. <br /> <br />Bereits im 18. Jahrhundert bildeten sich zun&#228;chst zwei Ans&#228;tze von Unterrichtssystemen in Verbindung mit eigenen Sonderschulen heraus: das geb&#228;rdensprachlich orientierte System, und die lautsprachorientierte Methode, als deren jeweils erste Vertreter der franz&#246;sische Abbe de l&#39;Ep&#297;e und der Deutsche Samuel Heinicke angesehen werden. Um die Wirksamkeit und die N&#252;tzlichkeit dieser unterschiedlichen Ans&#228;tze entbrannte bereits fr&#252;h ein Streit, der bis heute andauert, er ist als der Methodenstreit" zwischen der &#260;deutschen" bzw. oralen" Methode und der &#260;franz&#246;sischen", geb&#228;rdensprachlichen Methode bekannt geworden. <br /> <br />Unabh&#228;ngig davon wie die Sprecherziehung, ob nun in Geb&#228;rdensprache oder auditiv-verbal, vollgezogen wird, ist der Unterricht im Lesen und Schreiben &#228;hnlich dem von normalh&#246;renden Kindern. Nicht un&#252;blich ist es, dass dies schon im Kindergartenalter stattfindet. <br /> <br />Auf dem Mail&#228;nder Kongress von 1880 entschieden sich die damaligen f&#252;hrenden P&#228;dagogen, alle tauben Kinder ausschlie&#223;lich lautsprachlich zu schulen, Fortentwicklungen der Medizin und der Technik suggerierten die jeweils bald bevorstehende Heilbarkeit von Taubheit und wirkten zus&#228;tzlich f&#246;rdernd f&#252;r die orale" Methode. In den 1950-er Jahren wurde schlie&#223;lich die so genannte auditiv-verbale Methode entwickelt, bei der taube Kinder nicht mehr nur artikulieren und Lippenablesen lernen, sondern &#278; sofern H&#246;rreste vorhanden waren  auch das H&#246;ren trainieren sollten. Die Auseinandersetzung hat sich an den Sonderschulen jetzt verlagert auf die Polarit&#228;t zwischen rein lautsprachlich orientiertem Monolingualismus und dem Bilingualismus, der neben dem Gebrauch der Geb&#228;rdensprache f&#252;r die parallele Lehre und Verwendung der Lautsprache pl&#228;diert. <br /> <br />Die aktuellen Ans&#228;tze zur schulischen Bildung tauber Kinder sind mittlerweile sehr differenziert geworden. Im deutschsprachigen Raum war bisher die Beschulung in einer Sonderschule f&#252;r Geh&#246;rlose oder &#1430; bei gr&#246;&#223;erem Resth&#246;rverm&#246;gen  einer Schule f&#252;r Schwerh&#246;rige der Standard. Um das Jahr 2000 herum standen in Deutschland f&#252;r sch&#228;tzungsweise 10.000 bis 20.000 taube oder hochgradig schwerh&#246;rige Sch&#252;ler etwa 60 Sonderschulen zur Verf&#252;gung. Das Rheinisch-Westf&#228;lisches Berufskolleg f&#252;r H&#246;rgesch&#228;digte in Essen ist die gr&#246;&#223;te Sonderschule f&#252;r Schwerh&#246;rige und Geh&#246;rlose in Deutschland und f&#252;hrt Bildungsg&#228;nge bis zur Fachhochschulreife und zur Allgemeinen Hochschulreife. Die Schule wird von ca. 900 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern aus ganz Deutschland, zum Teil auch aus dem deutschsprachigen Ausland besucht. Die weltweit einzige Volluniversit&#228;t speziell f&#252;r Schwerh&#246;rige und Geh&#246;rlose ist die Gallaudet University in der Amerikanischen Hauptstadt Washington, die etwa 1700 Studenten hat und seit 1988 auch von Geh&#246;rlosen geleitet wird. <br />Eine umfassende Liste von allgemeinbildenden und weiterf&#252;hrenden Sonderschulen ist in der Website Taubenschlag, Abschnitt Lernen / Schule enthalten. <br /> <br />Wegen der geringen Klassenfrequenzen lokaler Schulen bestimmten vor allem die schw&#228;cheren Kinder das Niveau an den Sonderschulen. Dies f&#252;hrte zun&#228;chst zu einer Abwanderung von den Geh&#246;rlosenschulen zu den Schwerh&#246;rigenschulen. Inzwischen hat sich, ausgehend von den k&#246;rperbehinderten Kindern der Gedanke der Integration auch auf das Feld der H&#246;rgesch&#228;digten &#252;bertragen, mit der Folge eines Trends zur Abwanderung an die Regelschule. <br /> <br />Beg&#252;nstigt wird diese Diversifizierung in Deutschland auch davon, dass letztlich die Eltern bestimmen k&#246;nnen, welche Schule ihr Kind besucht, und diese das in ihren Augen gegebene Optimum zu w&#228;hlen versuchen. Bei den Schulbeh&#246;rden in Deutschland wird verschiedentlich auch der Regelschulbesuch mit dem Argument der &#1412;Integration" offensiv gef&#246;rdert, wobei im Hintergrund jedoch oft die Erwartung der Kostend&#228;mmung durch Einsparungen von Sonderschul-P&#228;dagogen und separaten Schulen steht. <br /> <br />Der integrative" Schulbesuch an einer Regelschule hat keine einheitliche Fassung, es gibt neben dem sonderp&#228;dagogisch v&#246;llig unbegleiteten Regelschulbesuch noch den sonderp&#228;dagogisch und /oder von einer Geb&#228;rdensprachdolmetscherin begleiteten Schulbesuch, sowie sehr vereinzelt auch das Konzept der &#260;umgekehrten" Integration, bei der in eine Sonderschule nicht behinderte Kinder aufgenommen werden. <br /> <br />Je weniger sonderp&#228;dagogische oder sprachliche Unterst&#252;tzung bei einem integrativen" Regelschulbesuch erfolgt, umso mehr ist der Erfolg dieses Schulbesuchs von besonders hoch entwickelten F&#228;higkeiten und Talenten des Kindes abh&#228;ngig. Unber&#252;cksichtigt bleibt bei der Diskussion der integrativen Beschulung in der Regel die &#260;Gef&#252;hlslage" des Kindes, das im Klassenverband der anderen Kinder mehr oder weniger eine Sonderstellung einnimmt, die zus&#228;tzlich zum Unterrichtsstoff auch psychisch verarbeitet werden muss. <br /> <br />Freizeit-, Sport- und Kulturvereine [Bearbeiten] <br /> <br />Hauptartikel: Geh&#246;rlosenkultur <br /> <br />Da taube Personen durch ihre Kommunikationsbehinderung in der Gesellschaft h&#228;ufig isoliert sind, werden soziale Kontakte gern innerhalb von Geh&#246;rlosenkreisen gepflegt. Die &#252;ber Jahrhunderte hinweg gepflegte Gemeinschaft mit gleichartig Betroffenen f&#252;hrte zumindest im au&#223;erberuflichen, privaten Bereich zur Entwicklung einer eigenen Kultur. Leben bei den Geh&#246;rlosen <br /> <br />Zur speziellen Kultur der Geh&#246;rlosen geh&#246;rt neben der Geb&#228;rdensprache beispielsweise, dass es in s&#228;mtlichen gr&#246;&#223;eren St&#228;dten einen Verein und einen festen Treffpunkt, oft Clubheim" genannt, gibt. Stark entwickelt ist zudem der Geh&#246;rlosensport. So werden weltweit die Deaflympics jeweils ein Jahr nach den Olympischen Spielen veranstaltet. <br /> <br />Auch in den &#260;sch&#246;nen K&#252;nsten" haben sich eigene Strukturen gebildet, so z. B. mit dem Geh&#246;rlosentheater, Geb&#228;rdensprachch&#246;ren und den Kulturtagen der Geh&#246;rlosen. <br /> <br />Wichtiger Bestandteil der Geh&#246;rlosen-Kultur sind auch deren meist h&#246;rende Kinder, die der Gemeinschaft oft lebenslang verbunden bleiben und auch ihre eigenen Vereinigungen haben. Sie sind international unter dem Akronym CODAs  Children of Deaf Adults &#1430; bekannt. <br /> <br />Geh&#246;rlose, die in der Geh&#246;rlosen- und Geb&#228;rdensprachgemeinschaft leben, lehnen medizinische und juristische Definitionen von Geh&#246;rlosigkeit ab, nach denen sie unvollst&#228;ndig, reparaturbed&#252;rftig und behindert sind. Nach ihrem Selbstverst&#228;ndnis handelt es sich bei der Geh&#246;rlosengemeinschaft um eine sprachliche und kulturelle Minderheit. <br /> <br />Interessenvertretungen [Bearbeiten] <br /> <br />Als politische, soziale und kulturelle Interessenvertretung der Geh&#246;rlosen im deutschsprachigen Raum betrachten sich der Deutsche Geh&#246;rlosen-Bund, der &#214;sterreichische Geh&#246;rlosen Bund (&#214;GLB), der Schweizerische Geh&#246;rlosenbund (SGB) und der Weltverband der Geh&#246;rlosen WFD. <br /> <br />Als politische und soziale  jedoch nicht kulturelle &#1430; Interessenvertretung im deutschsprachigen Raum f&#252;r lautsprachlich kommunizierende H&#246;rgesch&#228;digte betrachten sich Lautsprachlich Kommunizierende H&#246;rgesch&#228;digte Deutschland (LKHD e. V.) und Lautsprachlich Kommunizierende H&#246;rgesch&#228;digte Schweiz (LKH Schweiz) <br /> <br />Kommunikation mit Lautsprache [Bearbeiten] <br /> <br />Hauptartikel: H&#246;rger&#228;t, Cochlea Implantat (CI) und Hirnstamm-Implantat (ABI) <br /> <br />Zum Verstehen lautsprachlicher Informationen sind geh&#246;rlose Personen auf das Lippenlesen und auf technische Hilfsmittel angewiesen. Sowohl visuell von den Lippenstellungen wahrnehmbare Sprecht&#246;ne als auch die eventuell mit Hilfsmitteln geh&#246;rten T&#246;ne sind f&#252;r sie nur bruchst&#252;ckhaft wahrnehmbar. Die &#252;bermittelte Information muss daher teilweise erraten" werden, wobei Hinweise aus dem Kontext der Umgebung und aus vorhergehenden S&#228;tzen herangezogen werden. Bei gr&#246;&#223;erem Umfang oder je nach Komplexit&#228;t &#278; z. B. in einem Vortrag  ist das sehr anstrengend bis gar unm&#246;glich. <br /> <br />Vielfach wird bei nicht direkt therapierbarer Taubheit als medizinische Ma&#223;nahme eine technische H&#246;rhilfe verschrieben bzw. angewendet. Technische H&#246;rhilfen sind das H&#246;rger&#228;t sowie die chirurgisch eingesetzten Cochlea- (CI) und Hirnstamm-Implantate (Auditory Brainstem Implant, ABI). Der Erfolg dieser technischen Hilfsmittel ist individuell sehr unterschiedlich. Bei hochgradiger Schwerh&#246;rigkeit oder Taubheit k&#246;nnen die derzeit bekannten H&#246;rhilfen nicht den Umfang und die Differenzierung von T&#246;nen und Ger&#228;uschen vermitteln, wie sie ein Mensch mit normalem H&#246;rverm&#246;gen hat. <br /> <br />Das f&#252;hrt dazu, dass H&#246;rhilfen allein zwar ein H&#246;rerlebnis vermitteln, jedoch meist nicht ausreichen, um damit unmittelbar die Lautsprache zu verstehen. Dazu muss der H&#246;rhilfen-Einsatz in der Regel von einem speziellen Training begleitet werden. Das taube Kind ist daher nicht nur auf technische Hilfsmittel, sondern auch auf eine spezielle H&#246;r- und Sprecherziehung angewiesen, mit der &#1430; je nach Begabung und &#220;bung  die Lautsprache erlernt werden kann. F&#252;r die eigene Sprech-Schulung ist die auditiven R&#252;ckkopplung oft nicht gen&#252;gend nuanciert und die komplexe Kontrolle des Sprechapparates ist schwierig <br /> <br />Dank besserer F&#246;rderungsm&#246;glichkeiten gelingt es immer mehr Geh&#246;rlosen, die Lautsprache soweit zu beherrschen, dass ein dauerhafter sozialer Kontakt mit der Mehrheitsgesellschaft entsteht. Dazu gr&#252;nden diese sog. &#1412;Lautsprachlich kommunizierenden H&#246;rgesch&#228;digten" auch eigene Vereine mit vereinsinternen Aktivit&#228;ten. <br /> <br />Zitate [Bearbeiten] <br /> <br />    &#42; Blindheit trennt von Dingen, Taubheit trennt von Menschen, (Helen Keller, urspr&#252;nglich Immanuel Kant zugeschrieben) <br /> <br />Siehe auch [Bearbeiten] <br /> <br />    &#42; Deutscher Schwerh&#246;rigenbund <br />    &#42; Deaf History <br />    &#42; Schwerh&#246;rigkeit <br />    &#42; Deaflympics <br />    &#42; Usher-Syndrom <br />    &#42; Fourman-Fourman-Syndrom <br />    &#42; Behinderung <br />    &#42; Taubblindheit <br />    &#42; Lautsprachlich kommunizierende H&#246;rgesch&#228;digte <br />    &#42; Schriftdolmetscher <br />    &#42; Projekt "Schattensprache" <br />    &#42; Sp&#228;tertaubung <br />    &#42; Schutzpatrone der Geh&#246;rlosen: Franz von Sales und Filippo Smaldone <br />    &#42; Literaturliste in Geschichte der Geh&#246;rlosen/Teil I <br /> <br />Weblinks [Bearbeiten] <br />Wiktionary <br />	Wiktionary: Taubheit  Bedeutungserkl&#228;rungen, Wortherkunft, Synonyme und &#220;bersetzungen <br /> <br /> <br />Selbsthilfeorganisationen [Bearbeiten] <br /> <br />    &#42; Geh&#246;rlosen-Bund <br />          o f&#252;r visuell orientierte H&#246;rgesch&#228;digte: DGB Deutschland <br />          o &#214;GLB &#214;sterreich <br />          o SGB Schweiz <br /> <br /> <br />    &#42; f&#252;r lautsprachlich kommunizierende H&#246;rgesch&#228;digte: <br />          o LKH Deutschland <br />          o LKH Schweiz <br /> <br /> <br />    &#42; Portale f&#252;r H&#246;rgesch&#228;digte: <br />          o Community f&#252;r Geh&#246;rlose <br />          o Deutsche Gesellschaft der H&#246;rgesch&#228;digten-Selbsthilfe <br />          o Leben bei den Geh&#246;rlosen und Schwerh&#246;rigen mit Portr&#228;ts <br />]]></description>
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			<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 12:13:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Deafharly</dc:creator>
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